Augen auf. Augen zu.
Ich merke gerade, wie furchtbar dunkel es in meinem Zimmer ist. Und es liegt nicht daran, dass meine Glühbirnen ausgebrannt sind.Hier hängen zu viele Bilder, Bilder von Leuten, die ich vergessen habe, die nicht mehr in meinem Leben sind.
Hier sind zu viele Parfümdüfte dich mich an Menschen erinnern, die ich seit Jahren nicht mehr umarmt habe. Zu viele Sachen die mich hindern ich zu sein.
Wieso hänge ich noch an all den Sachen? Wieso habe ich zwei riesen große Kartons mit alten Erinnerungen? Wollte ich nicht vor den Ferien ein neues, besseres Leben starten? Nicht mehr nachtragend sein, nicht mehr böse oder bitter? Wollte ich nicht endlich erwachsen werden?
Aber wieso fällt es mir so schwer es einzuhalten? Wie kann es sein, dass ich genau dort angekommen bin, vor ich vor Jahren stand und alle meine Fortschritte einfach zunichte gemacht habe. Ich liebe die Literatur, ich liebe das Schreiben, das Gefühl nie erreichbar zu sein, warum überdenke ich alle meine Moralvorstellungen nur wegen einer Person, die selbst ihr Leben niemals auf die Reihe hinkriegen würde, egal wie alt oder reif sie sich fühlt.
Aber wieso fällt es mir so schwer es einzuhalten? Wie kann es sein, dass ich genau dort angekommen bin, vor ich vor Jahren stand und alle meine Fortschritte einfach zunichte gemacht habe. Ich liebe die Literatur, ich liebe das Schreiben, das Gefühl nie erreichbar zu sein, warum überdenke ich alle meine Moralvorstellungen nur wegen einer Person, die selbst ihr Leben niemals auf die Reihe hinkriegen würde, egal wie alt oder reif sie sich fühlt.
Ich
habe mich in den ganzen Strudel verloren, mich selbst verloren, ich bin
netter geworden, netter zum Leben, ich bin nicht mehr so oft bitter
oder böse, ich drück manchmal ein Auge zu, ich überdenke meine
Entscheidungen, ich höre auf das zu tun was ich liebe, ich habe keine
Zeit mehr für das was ich liebe, ich versuche verzweifelt einen Plan für
mein Leben auszuarbeiten und vergesse dabei, dass ich einen prima Plan
hatte.
Ich
war glücklich mit meinem alten Plan, weil die einzige Aufgabe daraus
bestand mich selber glücklich zu machen, jetzt stehen da hundert andere
Leute, die ich glücklich machen will, Leute, die nicht einmal im Plan
stehen sollten, aber wichtig für meine Zukunft sind
Vor einem Jahr war ich sicher das ich nicht glücklich bin, jetzt ein Jahr später weiß, ich war nie glücklicher als damals. Wo ich mir von niemanden hab sagen lassen was richtig oder falsch ist.
Meine Moralvorstellungen passen nicht in die der Gesellschafft, ich lege nicht viel wert auf Wahrheit oder Lügen, Menschen brauchen das, sie brauchen es, um sich selber zu schützen, was ist falsch daran sich selber zu beschützen?
Ich habe mich geliebt vor einem Jahr. Ich war so stolz, so kompliziert, soviel besser als ich es jetzt bin. Ich bin nichts mehr, was ich vor einem Jahr war. Aber auf eine verdrehte Art und weise will ich nicht mehr die sein, die ich jetzt bin oder die ich vor einem Jahr war. Ich will alles hinter mir lassen, ich will nicht nachdenken darüber wie wer mich verletzt hat oder wieso ich denn immer noch so viel Wert auf eine Meinung lege, die nicht einmal selber ihren Rat befolgt. Ich muss nicht besser als jeder sein, ich bin mit dem Mittelmaß zufrieden. Ich will nicht mich selbst einschränken, um jemanden zu helfen, ich bin nicht selbstlos, oder liebevoll ich bin nicht einmal vergebungsvoll. Es ist mir egal ob ich dafür verurteil werde, es ist mir sogar egal das ich nicht wirklich dazugehöre.
Manchmal müssen wir das loslassen was wir waren um das zu werden was wir sein werden -Nicht wahr, Carrie?
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