Dienstag, 2. Oktober 2012

Wenn das kleine Wort "wenn" nicht wäre...

-Hey, bist du heute dabei, die ganze Meute, wie immer, ist da.-

Ich höre mein Herz laut und deutlich klopfen.
Meine Hände fangen an zu schwitzen.
Und ein Gedanke in meinem Kopf: DU!

Ich frage mich woher du dir das Recht nimmst, dich wieder zu melden.
Nach all dem was passiert ist.
Nach all dem was du gemacht hast.
Nach all dem was du nicht gemacht hast.
Wie kann eine Person nur so schrecklich von sich selber überzeugt sein. Wieso bist du so unsagbar falsch und verlogen?
Ich habe so viel Wut in mir wegen dir.
Wegen all dem was du mir angetan hast.
Wegen all den Schmerzen die du mir monatelang nach deinem Verschwinden bereitet hast.
Wieso fällt es dir anscheinend so einfach dich wieder bei mir zu melden? Wie kann man nur so sein wie du?
Sag es mir!
Ich will genauso gefühlslos sein wie du.
Genauso an niemanden anderen denken als nur an mich.
Ich will nicht mehr diese Wut in mir tragen wenn jemand deinen Namen sagt.
Ich will nicht mehr so wütend auf all deine Freunde sein.
Denn die sind nach all dem anscheinend noch deine Freunde.
Aber wir beide wir sind keine Freunde mehr. Egal wie kindisch oder dumm es klingt.
Wie sind einfach keine Freunde mehr.
Dafür bin zu Traurig.
Zu Wütend.
Zu Bitter.

-Ich habe heute keine Zeit.-

Montag, 1. Oktober 2012

Alles was ist. Alles was wird.



Augen auf. Augen zu.

Ich merke gerade, wie furchtbar dunkel es in meinem Zimmer ist. Und es liegt nicht daran, dass meine Glühbirnen ausgebrannt sind.Hier hängen zu viele Bilder, Bilder von Leuten, die ich vergessen habe, die nicht mehr in meinem Leben sind.
 Hier sind zu viele Parfümdüfte dich mich an Menschen erinnern, die ich seit Jahren nicht mehr umarmt habe. Zu viele Sachen die mich hindern ich zu sein.
Wieso hänge ich noch an all den Sachen? Wieso habe ich zwei riesen große Kartons mit alten Erinnerungen? Wollte ich nicht vor den Ferien ein neues, besseres Leben starten? Nicht mehr nachtragend sein, nicht mehr böse oder bitter? Wollte ich nicht endlich erwachsen werden?

Aber wieso fällt es mir so schwer es einzuhalten? Wie kann es sein, dass ich genau dort angekommen bin, vor ich vor Jahren stand und alle meine Fortschritte einfach zunichte gemacht habe. Ich liebe die Literatur, ich liebe das Schreiben, das Gefühl nie erreichbar zu sein, warum überdenke ich alle meine Moralvorstellungen nur wegen einer Person, die selbst ihr Leben niemals auf die Reihe hinkriegen würde, egal wie alt oder reif sie sich fühlt.
 Kann es sein das ich mit 17 reifer bin als jemand mit 37?  

Ich habe mich in den ganzen Strudel verloren, mich selbst verloren, ich bin netter geworden, netter zum Leben, ich bin nicht mehr so oft bitter oder böse, ich drück manchmal ein Auge zu, ich überdenke meine Entscheidungen, ich höre auf das zu tun was ich liebe, ich habe keine Zeit mehr für das was ich liebe, ich versuche verzweifelt einen Plan für mein Leben auszuarbeiten und vergesse dabei, dass ich einen prima Plan hatte.  
Ich war glücklich mit meinem alten Plan, weil die einzige Aufgabe daraus bestand mich selber glücklich zu machen, jetzt stehen da hundert andere Leute, die ich glücklich machen will, Leute, die nicht einmal im Plan stehen sollten, aber wichtig für meine Zukunft sind
Vor einem Jahr war ich sicher das ich nicht glücklich bin, jetzt ein Jahr später weiß, ich war nie glücklicher als damals. Wo ich mir von niemanden  hab sagen lassen was richtig oder falsch ist. 
Meine Moralvorstellungen passen nicht in die der Gesellschafft, ich lege nicht viel wert auf Wahrheit oder Lügen, Menschen brauchen das, sie brauchen es, um sich selber zu schützen, was ist falsch daran sich  selber zu beschützen?
Ich habe mich geliebt vor einem Jahr. Ich war so stolz, so kompliziert, soviel besser als ich es jetzt bin. Ich bin nichts mehr, was ich vor einem Jahr war. Aber auf eine verdrehte Art und weise will ich nicht mehr die sein, die ich jetzt bin oder die ich vor einem Jahr war. Ich will alles hinter mir lassen, ich will nicht nachdenken darüber wie wer mich verletzt hat oder wieso ich denn immer noch so viel Wert auf eine Meinung lege, die nicht einmal selber ihren Rat befolgt. Ich muss nicht besser als jeder sein, ich bin mit dem Mittelmaß zufrieden. Ich will nicht mich selbst einschränken, um jemanden zu helfen, ich bin nicht selbstlos, oder liebevoll ich bin nicht einmal vergebungsvoll. Es ist mir egal ob ich dafür verurteil werde, es ist mir sogar egal das ich nicht wirklich dazugehöre.
 
Manchmal müssen wir das loslassen was wir waren um das zu werden was wir sein werden -Nicht wahr, Carrie?

Sonntag, 23. September 2012

In Liebe- an den Arschloch der mich bluten lässt.

Kennt ihr es? Ihr sitzt zu Hause, völlig versunken in den Film, die Gedanken meilenweit von der Erde entfernt und dann geht dieser Moment vorbei.Einfach so.Mit einem einzigen Geräusch

Es war ein einfach "Hey", ich hatte deine Nummer schon längst gelöscht, deinen Namen vergessen und vergessen, wie es sich anhört, wenn du lachst.
Nicht war.
Ich hatte vergessen wie du lachst ja, ich hatte deine Nummer gelöscht ja, deinen Namen nicht.  
Er brennt.  
Tage und nächtelang in meinem Kopf. Manchmal ist dein Name so laut in meinem Kopf, dass ich wütende werde. Auf dich. Auf mich. Auf jeden
 
Ich kannte deine Nummer. Auswendig. Wir hatte sie zusammen in Mathe gelernt als uns langweilig war. Ich kenn sie immer noch. Würde man mir eine Kalaschnikow an den Kopf halten und nach meinem letzten Wunsch fragen, würde ich zu 65% deine Nummer aufsagen. Eine Zahl, an die nächste setzten. Bis es deine Nummer ergeben würde. Die restlichen 35 % prozent würde ich darauf setzten ihn zu bitten nicht abzudrücken.

Ich wusste nicht, was ich schreiben sollte, es war einer dieser Momente, wo man unglaublich wütend war. Und bitter.
Ich war so unglaublich bitter. Ein ganzes Jahr lang warst du weg. Ich habe nur von Freunden erfahren, was du machst, von Leuten mir sagen lassen, dass es dir gut geht. Dein Name fiel in den ersten Monaten nur nebenbei. Danach vergaß ich ihn. Stück für stück. Letztens wusste ich nicht einmal, wie du geschrieben wirst. Dann ist es mir wieder eingefallen und ich war wütend. Nicht das er mir eingefallen war. Sondern weil ich vergessen habe, wie er geschrieben wird.  
4 Jahre lang warst du es.Du warst alles. Freund.Held.Beschützer. Der Eine. Der Idiot

Und dann warst du weg. Kaum habe ich die Augen geschlossen, warst du schon weg.
Und ich wollte nicht alleine kämpfen. Es wäre erbärmlich. Ich war erbärmlich.Wie oft war ich es schon wegen dir. Wir oft war ich der Verlierer, während du der goldreiche Sieger warst? 
Angefangen da, wo du mich geküsst hast und gesagt hast, zum Glück sind wir Freunde und geendet da, als die SMS ankam.  
All die Zeit lang war ich wortlos, hoffnungslos und ruhelos.
Ich war im Treibsand. Ich war im dunklen Meer, wo die Boote aus Angst sich nicht hinaustrauten. Ich war weg.  
 
Aber ich habe neue Leute kennengelernt. Ich habe neue Lippen geküsst.Ich habe mit neuen Menschen über 
neue Witze gelacht. Ich war nicht mehr im Treibsand. Das Meer war plötzlich gar nicht mehr so dunkel. Und dann machst du alles wieder kaputt. 
 Du bist wie Voldemort, du machst all das Schöne kaputt, all das Glück, all die Liebe, an die du noch weniger glaubst als ich.
Meistens bin ich der Verlierer, öfters als einmal. Und wahrscheinlich bin ich nicht so stark, wie ich es gerne hätte. Diese Nachricht hat mehr gebrochen, als mir lieb ist. 
Ich wünschte ich könnte dir verzeihen.   
Ich wünschte ich könnte all das böse was du mir angetan hasst vergessen, damit wir wieder Freunde sind. Ich wünschte ich wäre nicht so.

Aber eines Tages werde ich aufwachen und das Erste wirst nicht du sein, an, dass ich denke werde. Ich werde nicht mehr wütend sein, wenn ich an deinen Namen denken werde. Eines Tages werd ich überall die Schmerzen, die du mir angetan hasst, hinweg sein. Weil wir nicht im Märchen leben und irgendwann wieder zueinanderfinden. Wir leben auf der Erde, wo alle Schmerzen immer präsent sind. Nur eines Tages werden wir den Einen finden der uns glücklich macht und wir es nicht mehr nötig haben werden daran zu denken.  
 
Und wenn ich so überlege, diesmal hast du verloren. Du hast mir geschrieben. Ich habe lange nicht mehr daran gedacht.


Samstag, 15. September 2012

Exfreunde- Wie reagiert man auf sie?!

 

Vielleicht habe ich heute zu viel Sex and the City geschaut oder der Restalkohol von gestern spricht aus mir, aber etwas lässt mich nicht los- wie reagieren normale Menschen auf deren Expartner?

In Gedanken habe ich mir immer ausgemalt, wie meine Exfreunde auf mich reagieren, es waren diese typische Gedankenfilme. 
 Ihr wisst schon- großer schwarzer Hut, ein eng geschnittenes Kleid und ein unglaublich Gutaussender Adonis an meiner linken und ein großer Klunker an meiner rechten Hand. Und dann noch dieser Blick, der Überlegenheit, der puren Verführung und ein Erhabenes lächeln um den Mundwinkel. 
 Ja so sieht voll mein vollkommener Moment aus um meinem Exfreund das unter die Nase zureiben, was er verloren hat. 
                                                                     - Mich-.

Nur leider werden diese Gedankenfilme nie zur Realität -sonst wäre ich nämlich schon längst Multimillionärin und würde in Yale studieren. Es sind ja nur erfundene Gedankenspiele, aber dieser Wunsch ist viel besser als geschmolzene Schokolade im Winter.


Meine Treffen mit meinem Exfreund verlaufen meistens so, dass er mich ignoriert, mich gehässig behandelt oder mir traurige SMS sendet.  
Ich weiß ich bin ein Monster, es ist wahrscheinlich sogar großteils meine Schuld, denn wenn mein Freund zu liebesdusselig oder zu anhänglich wird, wird er ganz schnell von meinem Freund zu meinem Exfreund und meistens regele ich es so schnell das der Arme erst nach drei Tagen wirklich versteht, was gerade los ist. 
 Ein Monster sagte ich doch!



Bei dem einem Exfreund, bei dem ich sogar das anhänglich sein toleriert habe, ist anscheinend mehr kaputt gegangen als unsere Beziehung.
 Er ignoriert mich nicht, behandelt mich nicht gehässig, sendet mir auch keine SMS, nein, er verschwindet einfach nur, wenn er mich sieht. Gibt mir zwei Minuten auf einer Party mit ihm und kaum holst du dir ein Bier, ist er schon weg! Natürlich bin nicht besser.
Wenn ich einer meiner Exfreunde sehe, verstecke ich mich meistens. Auf der Toilette, hinter einer Säule, auf der Toilette, hinter meiner besten Freundin und ach ja, hab ich die Toilette schon erwähnt? Ich bin nicht besonders scharf meinem Exfreund wieder zubegegnen, denn wenn es sich ergibt, benehme ich mich erbärmlich.
 
Ich lache furchtbar laut, mach Witze über unsere Beziehung und behandele ihn wie meinen besten Freund.
 
Kommt meistens nicht gut an, wie man denkt.


   
Aber wenn ich meine Freunde so betrachte ...Meine Freundin versteht sich noch mit jedem ihrer Exfreunde ausgezeichnet, geht mit ihnen feiern, trifft sich mit ihm an einem langweiligen Sonntagvormittag, redet mit ihnen, wenn sie Probleme hat, und feuert ihn bei seinen Fußballspielen an.
                                              Reagiert man so etwa auf seine Exfreunde? Entweder flieht man vor ihnen oder wird zu Freunden?

                                             Also wird mein Wunsch mit dem Klunker und dem Riesen Hut nichts weiter als ein Gedankenfilm bleiben?

                                            Muss ich damit leben mich ewig in Toiletten zu verstecken oder wird man mit dem alter raffinierter?

Wie reagiert man auf seinen Ex? Oder wie reagiert man NORMAL auf seinen Ex?

Freitag, 7. September 2012

Wahre Freundschaft



Ich merk gerade, wie ich weniger von der großen wahren Liebe träume, sondern viel mehr von Freundschaft, die niemals zu Ende geht.

Ich habe bemerkt, ich war unzählige Male verliebt, nicht dass ich jemals wirklich das L-Wort gesagt habe, aber verliebt war ich hundert Mal schon.

Eine beste Freundin hatte ich aber nur eine, ich kenne sie seit der sechsten Klasse und wir haben alles zusammen erlebt, sie ist meine Insel. Mein Zufluchtsort.

Leider haben sich unsere Wege getrennt, wir gehen jetzt auf verschiedene Schule und ihre Eltern hassen mich, was dazu führt, dass unser einziger Kontakt über Internet funktioniert.

Es ist wie bei Fernbeziehungen, man nimmt sich fest vor die zu halten, nach drei Monaten Trockenzeit merkt man, man braucht mehr!

 
Mein bester Freund, findet plötzlich neue beste Freunde, tauscht seine alte einfach aus und geht einen höchst beschäftigten Weg, wo so was wie beste Freundinnen keinen Platz mehr haben. Man fühlt sich sehr benutzt, wie nach einem One-Night-Stand, am Vorabend versprich man sich die Welt und am Nächsten morgen versucht man nicht zu kotzen.Vergeblich.

Und meine Kindergartenfreundin, die ich seit tausend Jahren kenne? Die hat anscheinend ihr Leben ausnahmsweise Mal im Griff. Einen Freund. Gute Noten. Kein Stress. 


Vielleicht stänkere ich gerade Einbisschen, aber diese Leute sind mein Leben. Ich kenne jeden Einzelnen von ihnen, kenne ihre Träume, ihre Ängste, ihre Wünsche. Sie sind meine Familie. Und sie gehen plötzlich alle weg. Klar man versuch die Freundschaft am Leben zu erhalten. Schreiben. Sich entschuldigen. Und Reden. 
Was ist aber wenn reden nicht mehr hilft? Wenn man Entschuldigungen nicht mehr ernst nehmen kann? Was ist, wenn man verliert? Alles? Wir sind nicht mehr 13 und streiten am nächsten Tag und versöhnen uns am nächsten.  
Wir sind ERWACHSEN.
 Dieses grauenhafte Wort trifft auf uns zu. Wir haben keine Zeit mehr füreinander. Keine Zeit über die Entschuldigung nach zu denken. Keine Zeit mehr für Worte. Keine Zeit mehr für uns. Ich weiß es ist auch meine Schuld, sogar großteils.  
Aber es heißt nicht, dass mein Herz nicht blutet, wenn es wieder einmal nicht klappt. Es heißt nicht, dass es mir nichts ausmacht, wenn man sich nicht meldet. Man kann es nicht mehr gut machen. 
 Manchmal haben wir keine Kraft mehr für.  
Manchmal sind wir schwach.
 Denn schließlich sind wir auch nur Menschen.

Ich liebe euch. Schon immer und noch ewig

Montag, 3. September 2012

Eines Tages wieder.

Beziehungen halten nicht ewig, selbst die, die keine romantische Ader besitzen.

In genau 10 Tagen hat mein bester Freund Geburtstag.10 Tage, und ich werde nicht da sein. Ich liege nicht im Sterben, ich werde nicht wegfliegen und ihn nie wiedersehen, ich werde nicht einmal großartig verhindert sein. Ich werde einfach nicht da sein.
 
Und obwohl die Entscheidung erst vor wenigen Sekunden von mir selber gefallen ist, hasse ich mich.Bitterer Hass. Und Trauer. Ich trauere der verlorenen Freundschaft hinterher. Und hasse mich für meinen Stolz.

Nur leider kann ich nicht anders. Ich kann nicht lachen, verzeihen und immer wieder für ihn da sein. Ich habe keine Kraft mehr dafür. Ich kann nicht mehr verzeihen und vergessen. Ich kann nicht, denn langsam geht viel mehr kaputt, als es sollte.


Wir haben uns geschworen niemals zu verlieren. Und dann haben wir uns verloren.Wir haben uns geliebt, wie Freunde es nur tun konnten. Und jetzt hassen wir uns wie Fremde.Wir haben uns geschworen uns niemals zu verletzten. Jetzt können wir nicht mehr ohne.
Weißt du noch? All die schönen Momente. Wir haben zusammen gelacht. Wir haben uns zusammen entschuldigt für all unsere Fehler. Wir waren immer da.
Leider beschließen manche, einfach zu gehen. Und du gehst. Einfach so. Denn du willst nicht bleiben. Ich will nicht weiter gehen. Aber ich schätze so ist das Leben. Menschen kommen. Menschen gehen.  
Ich habe nur gehofft das beste Freunde für immer bleiben.
 
Happy Birthday,Baby. 
 Ich kann nicht-