Kennt ihr es? Ihr
sitzt zu Hause, völlig versunken in den Film, die Gedanken meilenweit
von der Erde entfernt und dann geht dieser Moment vorbei.Einfach so.Mit einem einzigen Geräusch
Es war ein einfach "Hey", ich hatte deine Nummer schon längst gelöscht, deinen Namen vergessen und vergessen, wie es sich anhört, wenn du lachst.
Nicht war.
Er brennt.
Tage und nächtelang in meinem Kopf. Manchmal ist dein Name so laut in meinem Kopf, dass ich wütende werde. Auf dich. Auf mich. Auf jeden
Ich kannte deine Nummer. Auswendig. Wir hatte sie zusammen in Mathe gelernt als uns langweilig war. Ich kenn sie immer noch. Würde
man mir eine Kalaschnikow an den Kopf halten und nach meinem letzten
Wunsch fragen, würde ich zu 65% deine Nummer aufsagen. Eine Zahl, an die nächste setzten. Bis es deine Nummer ergeben würde. Die restlichen 35 % prozent würde ich darauf setzten ihn zu bitten nicht abzudrücken.
Ich wusste nicht, was ich schreiben sollte, es war einer dieser Momente, wo man unglaublich wütend war. Und bitter.
Ich war so unglaublich bitter. Ein ganzes Jahr lang warst du weg. Ich habe nur von Freunden erfahren, was du machst, von Leuten mir sagen lassen, dass es dir gut geht. Dein Name fiel in den ersten Monaten nur nebenbei. Danach vergaß ich ihn. Stück für stück. Letztens wusste ich nicht einmal, wie du geschrieben wirst. Dann ist es mir wieder eingefallen und ich war wütend. Nicht das er mir eingefallen war. Sondern weil ich vergessen habe, wie er geschrieben wird.
4 Jahre lang warst du es.Du warst alles. Freund.Held.Beschützer. Der Eine. Der Idiot
Und dann warst du weg. Kaum habe ich die Augen geschlossen, warst du schon weg.
Und ich wollte nicht alleine kämpfen. Es wäre erbärmlich. Ich war erbärmlich.Wie oft war ich es schon wegen dir. Wir oft war ich der Verlierer, während du der goldreiche Sieger warst?
Angefangen da, wo du mich geküsst hast und gesagt hast, zum Glück sind wir Freunde und geendet da, als die SMS ankam.
All die Zeit lang war ich wortlos, hoffnungslos und ruhelos.
Ich war im Treibsand. Ich war im dunklen Meer, wo die Boote aus Angst sich nicht hinaustrauten. Ich war weg.
Aber ich habe neue Leute kennengelernt. Ich habe neue Lippen geküsst.Ich habe mit neuen Menschen über
neue Witze gelacht. Ich war nicht mehr im Treibsand. Das Meer war plötzlich gar nicht mehr so dunkel. Und dann machst du alles wieder kaputt.
Du bist wie Voldemort, du machst all das Schöne kaputt, all das Glück, all die Liebe, an die du noch weniger glaubst als ich.
Meistens bin ich der Verlierer, öfters als einmal. Und wahrscheinlich bin ich nicht so stark, wie ich es gerne hätte. Diese Nachricht hat mehr gebrochen, als mir lieb ist. Ich wünschte ich könnte dir verzeihen.
Ich wünschte ich könnte all das böse was du mir angetan hasst vergessen, damit wir wieder Freunde sind. Ich wünschte ich wäre nicht so.
Aber eines Tages werde ich aufwachen und das Erste wirst nicht du sein, an, dass ich denke werde. Ich werde nicht mehr wütend sein, wenn ich an deinen Namen denken werde. Eines Tages werd ich überall die Schmerzen, die du mir angetan hasst, hinweg sein. Weil wir nicht im Märchen leben und irgendwann wieder zueinanderfinden. Wir leben auf der Erde, wo alle Schmerzen immer präsent sind. Nur eines Tages werden wir den Einen finden der uns glücklich macht und wir es nicht mehr nötig haben werden daran zu denken.
Und wenn ich so überlege, diesmal hast du verloren. Du hast mir geschrieben. Ich habe lange nicht mehr daran gedacht.
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